
Rahman Baba erblickte im Jahre 1663 als Sohn von Abdul Sattar das Licht dieser Welt und lebte in Peschawar: Der Mullah, Mohammad Jussef Jussefzai unterwies ihn im Lesen und Schreiben und eröffnete ihm außerdem die Welt der islamischen Mystik und Rechtswissenschaft.
Schließlich ging er nach Kohat und studierte weiterhin den Islam, so wurde er zu einem Gelehrten und Mullah, der wie es im "Patta Khazana" (=Verborgener Schatz) heißt, "in der Jugend die Welt verließ und zumeist in den Bergen umherwanderte." Da sich das "Patta Khazana" gut eignet, um jene Stellung die Rahman unter den Afghanen genießt, zu illustrieren, werde ich einfach den Originaltext dieses Buches in übersetzter Form sprechen lassen.
"Manchmal reiste er nach Indien und betete Gott an. Er beschäftigte sich nicht mit den irdischen Angelegenheiten. Abdul Rahman Baba war ein gelehrter und sagte viele Gedichte in der Liebe zu Gott und wurde unter den Paschtunen als Rahman Baba berühmt.Im Jahre 1118 AH (1739 AD) verstarb er. Die Menschen pilgern noch immer zu seinem Grabe in Peschawar und lesen seine Gedichte. Es gibt einen Diwan* mit seinen Versen und Ghazals*, der auch zahlreich verfügbar ist. So sagt Faqir Mohammad Hotak dass der König Schah Hussein die Schreiberlinge entsandte, um aus Peschawar die Abschriften des Diwans zu holen und in Kandahar kopierten die Gelehrten ihn, so dass er jetzt zahlreich ist. Die Fakire* und Gottesfreunde lesen oft die Gedichte von Abdul Rahman Baba und lieben sie, und einfache Leute suchen ihr Schicksal und ihre Zukunft darin. Sogar Frauen rezitieren oft dieses Buch und der allmächtige Gott hat einen solchen Segen in seine Worte gesteckt, dass sie jedes verletzte Herz heilen und jeden Armen und Hilfsbedürftigen bereichern. Mein Vater erzählte mir, dass: in Kandahar die Unterdrückung und Qual durch Rafezí Gorgin Khan* so groß war, dass die Menschen Gottes so sehr unter ihm litten, dass sie ihren eigenen Tod bevorzugten, so gingen sie zu Hadschi* Mir Khan Hotak Chalemkhel und fragten ihn nach Rat, und alle sagten, was immer er sagt, so werde es getan. Dieser beratschlagte sich eines Tages bis zum Abend mit anderen Khanan* und Älteren der Paschtunen und folgender Pakt wurde geschlossen, dass: sie die Unterdrücker töten und sich aus der Unterdrückung und Qual befreien werden. Zum Schluss sagte Hadschi Mir Khan: Kommt, so lasset uns den heiligen Abdul Rahman Baba auch befragen; als sie seinen Diwan öffneten, war da dieses Gedicht
Ich spreche wie ein Brief mit geschlossenem Mund
Mein Schweigen ist besser als mein lautes Flehen
Auf der heißen Erde der Liebe zu pflanzen bringt keine Ruhe
Ein Ozean musst du sein um in der Wüste zu überleben
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Als er diese Verse las, sagte der Hadschi zum Volke: die Tage der Unterdrücker sind gezählt, aber jetzt sofort, ist es besser Ruhe zu bewahren, wir werden alle stillschweigend dafür arbeiten, diese Unterdrücker verschwinden zu lassen, wenn die angemessene Zeit anbricht, werde ich euch rufen, dann sind wir alle bereit, die Unterdrücker aus unserem Land zu vertreiben.
Es wird gesagt, dass: einen Monat später, der im Paradies weilende Hadschi Mir Khan die Führer und Oberhäupter einberief und in Mandscha eine Jirga* abhielt, und alle schworen auf den Koran, dass sie sich aus den Schlingen des Tyrannen Gorgin Khan befreien würden, zu jener Zeit las Hadschi Mir Khan erneut folgende Zeilen von Rahman Baba vor:
Als der Himmel sein Gesicht mit Schleiern verdeckt hatte zeigte Gott mir jene Sonne erneut
Die mein Feind mir mit einer Kette verschlossen jene Türe ließ mein Freund mich erneut öffnen
Sei unbesorgt in seiner Gesellschaft-Oh Rahman die Perle kann nicht zurückkehren in ihre Schale erneut
Es wird gesagt, dass: mit der Macht Gottes an diesem Tage Wolken am Himmel waren, als Hadschi Mir diese Verse vorlas, kam die Sonne zum Vorschein und die Wolken machten Platz. Die Menschen betrachteten dies auch als eine göttliche Gunst und dann sagte der im Paradies weilende Hadschi Mir Khan: Seht die Gunst und Liebe Gottes ist auf unserer Seite, nun ist die Zeit, dass wir die Schwerter aus den Scheiden ziehen und uns vor den Feinden schützen. So kam es, dass im Jahre 1119 AH (1740 AD) sich das Volk versammelte und unter der Führung des im Paradies weilenden Hadschi Mir Khan in Kandahar eindrangen und alle Feinde umbrachten."
Wer hat mich so verrückt und zu Madschnun gemacht wer hat mich aus den Traditionen und Sitten herausgebracht
Ich weiß nicht wer diese Spiele mit mir treibt ..............
Wessen Augen welche Wimpern welche Brauen haben mich wie einen Märtyrer in Blut und Erde gedüngt
Ich war doch noch nicht bereit zur Verschwörung wer brachte mich zur Verschwörung mit schwarzen Augen....
Rahman war sich selber nicht bewusst
Dass wer mich so ............ machte
Live not with thy head showing in the clouds,Thou art by birth the offspring of this earth,The stream that passed the sluice cannot again flow back,Nor can again return the misspent time that sped,Consider well the deeds of the good and bad,Whether in this thy profit lieth or in that.
(Translated by QaziSarwar, Afghanistan, Louis Dupree)
















